Gender

Am Pfingstmontag 2019 veröffentlichte der Vatikan eine kritische Stellungnahme zum Thema Gender.

In diesem Dokument werden Gender-Vorstellungen kritisiert, die nach Aussagen des Schreibens „Manipulationen des Körpers nach Belieben“ befürworten. Wenngleich sich die römische Kirche selbst vorgibt, dass „Niemand wegen seines Glaubens oder seiner sexuellen Neigungen verfolgt oder diskriminiert werden dürfe“, fällt auf, dass dies reine Makulatur im System der Kirche darstellt. Der Vatikan wolle mit dem Schreiben zu einem Dialog einladen, so Kardinal Giuseppe Versaldi in einem Interview im „Osservatore Romano“.

Das Papier spricht davon, dass Gender-Theorien den Körper des Menschen von seinem Willen trenne und dem Menschen dadurch die Macht gegeben würde, diesen nach Belieben manipulieren zu können. Es ist die Rede von einem konfusen Freiheitskonzept. Glaubt die Kirche, dass sich Menschen, die sich keinem Geschlecht zuordnen können oder sich in einem Körper fühlen und wissen, dass diese es sich leicht machen und „nach Belieben“ ihr Geschlecht wechseln können

 


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Als Unabhängig-katholische Bewegung denken und fühlen wir größer und weiter.

Es sind die Seelen, die Menschen ausmachen, nicht lediglich der Körper. Und so kann es sein, dass eine Seele im "falschen" Körper steckt oder eben anders lebt und liebt, als man es zunächst vermuten würde. 

Würde man die Argumente in der Schöpfung zusammenfassen, hat die römische Kirche nicht alles rezipiert, denn Gott hat den Menschen nach seinem Abbild geschaffen!

  • Gott ist weder Mann, noch Frau.
  • Er schuf den Menschen nach seinem Ebenbild.
  • Gott (auch im Hinblick auf die Trinität) ist nicht nur männlich: der Heilige Geist zum Beispiel wird in der hebräischen Sprache die Ruach genannt, die laut Schöpfungsgeschichte Leben spendet.

Gott ist vielfältig und nicht einfältig oder eindimensional.

Für diese Vielfalt stehen wir als Kirche. Wir teilen nicht ein und versagen Menschen aufgrund ihres Geschlechtes weder Weihe noch Partnerschaft / Ehe.

Für die Unabhängig-katholische Kirche

++Karl-Michael Soemer